24 Stunden Rennen Nürburgring: Faszination Nordschleife erleben
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Hunderttausende Fans, über 150 Autos, eine Strecke, die alles fordert. Das 24 Stunden Rennen Nürburgring ist nicht einfach ein Motorsport-Event. Es ist eine der größten Motorsportveranstaltungen der Welt und eines der größten Sportevents Deutschlands — und die wohl emotionalste Liebeserklärung an die Nordschleife.
In einer Tagesthemen-Reportage hat die ARD genau diese Faszination eingefangen: Familien, die seit Jahren auf dem Campingplatz zelten. Hobbyrennfahrer wie Team Eifelkind Racing, die unter Tränen ihre erste Einführungsrunde drehen. Profis wie Max Verstappen, die sich endlich einen Lebenstraum erfüllen. Und tausende Fans entlang der 25 Kilometer Berg- und Talfahrt durch die Eifel.
Aber das Beste: Auf der Nordschleife — dem Herzstück des 24h Rennens — kannst du selbst fahren. Nicht im Pulk der Touristenfahrten — sondern auf einem strukturierten Trackday mit Coaching, freier Strecke und Coaches, die das 24h Rennen kennen wie ihre eigene Westentasche.
→ Aktuelle Nordschleife-Termine im ESC Veranstaltungskalender
Das 24 Stunden Rennen Nürburgring: Was es so einzigartig macht
Das 24h Rennen Nürburgring — offiziell ADAC RAVENOL 24h Nürburgring — ist das härteste Langstreckenrennen Deutschlands. Es findet seit 1970 statt und gehört zusammen mit den 24h von Le Mans, Daytona und Spa-Francorchamps zu den prestigeträchtigsten 24-Stunden-Rennen der Welt.
Was das Rennen besonders macht:
- Die Strecke: Eine kombinierte 25,378 km lange Runde aus Nordschleife und Grand-Prix-Kurs — eine der längsten regelmäßig genutzten Rennstrecken der Welt.
- Das Starterfeld: Regelmäßig über 130 Fahrzeuge in mehreren Leistungsklassen (2026 sogar 161 Fahrzeuge mit 584 Fahrern) — von 500-PS-GT3-Werksmaschinen bis hin zu seriennahen Cup-Fahrzeugen und Hobby-Teams.
- Die Fahrer: Werksprofis, ehemalige Formel-1-Stars und ambitionierte Amateure auf derselben Strecke. Bei kaum einem anderen Event treffen Profi- und Hobbymotorsport so direkt aufeinander.
- Die Fans: Hunderttausende Zuschauer pilgern jedes Jahr in die Eifel (2026: 352.000 — ein neuer Rekord). Viele kommen schon eine Woche vor dem Rennen, bauen ganze Camping-Städte mit selbstgebauten Duschen und beheizten Zelten.

Die Nordschleife: 20,8 Kilometer pure Legende
Im Zentrum des 24h Rennens steht die Nürburgring Nordschleife — eröffnet 1927, seitdem ohne Pause Schauplatz von Motorsportgeschichte. Drei Zahlen reichen, um zu verstehen, warum die Strecke „Grüne Hölle" genannt wird:
- 20,832 km Streckenlänge — fast viermal so lang wie eine moderne F1-Strecke
- 73 Kurven, viele davon blind angefahren oder mit wechselndem Radius
- Über 300 Meter Höhenunterschied auf einer einzigen Runde — vom tiefsten zum höchsten Punkt
Dazu kommen wechselnde Wetterzonen (es kann auf einer Runde sonnig, neblig und nass gleichzeitig sein), legendäre Sektionen wie das Karussell, die Fuchsröhre und die Döttinger Höhe — und eine Streckenoberfläche, die jeden Fahrer auf jeder Runde aufs Neue herausfordert.
Genau diese Mischung macht die Nordschleife zur Königsklasse. Hier zählt nicht reine Geschwindigkeit, sondern Streckenkenntnis, Konzentration und Demut.

Die Faszination der Fans: Camping, Vibrationen, Gänsehaut
Was die Tagesthemen-Reportage besonders treffend einfängt: Das 24h Rennen ist kein passives Zuschauer-Event. Die Fans sind Teil der Inszenierung. Familien schlagen ihre Zelte direkt an der Strecke auf — manche seit Jahrzehnten am gleichen Platz, mit selbstgebauten Duschen samt Durchlauferhitzer.
Eine Familie aus der Reportage bringt es auf den Punkt: „Man spürt richtig die Vibrationen, die der Motor überträgt. Auf alle einfach nur mega."
Die Atmosphäre ist legendär. Auf den Campingplätzen rund um die Nordschleife treffen sich Menschen, die sich sonst das ganze Jahr nicht sehen. Es wird gegrillt, gefeiert, gefachsimpelt. Und wenn die Sonne hinter der Eifel untergeht und die ersten Scheinwerfer durch Adenauer Forst und Wehrseifen leuchten, beginnt der emotionalste Teil des Rennens: die Nacht.

Hobbyrennfahrer und Werksprofis: Vom Traum zur Startaufstellung
Eine der schönsten Geschichten aus der Tagesthemen-Reportage: Team Eifelkind Racing aus Nordhorn. Fahrer Nils Renken erzählt unter Tränen, dass er fast die gesamte Einführungsrunde geweint hat — vor Freude. „Es war für mich ein riesengroßer Traum, einmal im Leben die 24 Stunden zu fahren."
Genau das ist der Kern des 24h Nürburgring: Hier treffen Lebensträume auf Spitzenmotorsport. In der Topklasse SP9 fahren regelmäßig GT3-Werksautos namhafter Hersteller wie Mercedes-AMG, BMW M, Porsche (Manthey-Racing), Audi, Aston Martin oder Lamborghini um den Gesamtsieg. Daneben kämpfen rund 20 weitere Klassen — vom Cup-Renner bis zum modifizierten Serien-BMW — um Klassensiege.
Und seit einigen Jahren tauchen immer öfter Formel-1-Stars im Starterfeld auf. Schon Niki Lauda gewann 1973 als 24-Jähriger das 24h Nürburgring im BMW 2002 für Alpina. Aktuelles Beispiel: Max Verstappen, vierfacher Formel-1-Weltmeister, startete 2026 erstmals in einem Mercedes-AMG GT3 beim 24h Nürburgring. Für viele Fans ein Grund mehr, jedes Jahr in die Eifel zu pilgern.

Vom Fan auf der Tribüne zum Fahrer auf der Nordschleife
Das Schöne an der Nordschleife: Sie ist nicht den Profis vorbehalten. Wenn du nach einem Wochenende als Zuschauer beim 24h Rennen denkst „das will ich auch mal" — dann ist das machbar. Mit der richtigen Vorbereitung.
Es gibt zwei grundsätzliche Wege, selbst auf der Nordschleife zu fahren:
Touristenfahrten: Der Einstieg, der seine Tücken hat
An vielen Tagen im Jahr öffnet der Nürburgring die Nordschleife für öffentliche Sessions („Touristenfahrten"). Eine Runde kostet ab rund 30 Euro (je nach Tag und Saison), du fährst mit deinem eigenen Auto. Klingt günstig — hat aber Haken: Du teilst die Strecke mit hunderten Fahrzeugen vom Motorrad bis zum Sportwagen, es gibt keine Streckenkenntnis-Einweisung, kein Coaching, keine geschlossene Strecke bei einem Unfall. Bei einem Crash können erhebliche Kosten für Fahrzeug, Strecke und Bergung entstehen — normale Versicherungen decken solche Fälle meist nicht.
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Trackdays: Der strukturierte Weg auf die Grüne Hölle
Ein Trackday auf der Nordschleife funktioniert anders. Die Strecke gehört für einen ganzen Tag einer begrenzten Teilnehmergruppe — bei Premium-Veranstaltern wie ESC sind das rund 40 bis 80 Fahrzeuge. Statt 200+ Autos im Touristenfahrten-Gewusel hast du freie Sicht, freie Bahn und Coaching.
Bei ESC bekommst du:
- Strukturiertes Format: STARTER- und EXPERT-Gruppen, angepasstes Tempo, Pflichtbriefing
- Coaches mit Renn-DNA: Pierre Kaffer (24h-Nürburgring-Sieger und Le-Mans-Klassensieger), Marc Basseng (FIA GT1-Weltmeister, 24h-Nürburgring-Gesamtsieger), Elia Erhart und Luca Ludwig — alle mit nachweisbarer Motorsport-Historie und 24h-Erfahrung
- Rundum-sorglos: Hotel, Verpflegung, Pit-Stop-Service inklusive
- Sicherheit: Bei Unfällen wird die Strecke gesperrt, Streckenposten sind vor Ort, kein Mischverkehr
Und falls du kein eigenes Auto hast, das du auf die Strecke bringen willst: Mit CarForGo kannst du direkt einen vorbereiteten Porsche aus der ESC-Flotte buchen — vom 911 Carrera bis zum GT3 RS (Verfügbarkeit variiert).

Nordschleife oder Grand-Prix-Strecke? Was für dich passt
Der Nürburgring besteht aus zwei Strecken — beide werden beim 24h Rennen kombiniert befahren, sind aber als Trackday separat buchbar:
- Nordschleife (20,8 km): Die Königsdisziplin. 73 Kurven, brutale Höhenunterschiede, blinde Anfahrten. Anspruchsvoll, aber mit ESC-Coaching auch für Einsteiger machbar. → Guide zum Nordschleife-Trackday
- Grand-Prix-Kurs (5,1 km): Die moderne F1-Strecke. Übersichtlicher, bessere Auslaufzonen, ideal für deinen ersten Schritt auf einer „echten" Rennstrecke. → Guide zum Grand-Prix-Trackday
Unsere Empfehlung: Wenn du noch nie auf einer Rennstrecke gefahren bist, fang auf dem Grand-Prix-Kurs an oder buche einen Trackday auf einer übersichtlicheren Strecke wie Boxberg oder Hockenheim. Wenn du Strecken-Erfahrung mitbringst, ist die Nordschleife der nächste logische Schritt.

Was du als Trackday-Einsteiger über die Nordschleife wissen solltest
Bevor du deinen ersten Termin buchst, hier die Punkte, die wirklich zählen:
- Saison: Trackday-Saison läuft typischerweise von Ende März bis Mitte November. Im Winter ist die Strecke wegen Witterung gesperrt.
- Kosten: Professionelle Nordschleife-Trackdays starten bei reiner Streckenmiete ab rund 690 € und reichen für Premium-Pakete inkl. Hotel, Coaching und Pit-Stop-Service in den vierstelligen Bereich. Aktuelle ESC-Preise findest du im Veranstaltungskalender.
- Voraussetzungen: Führerschein, technisch einwandfreies Fahrzeug (oder CarForGo), Helm. Vorerfahrung empfohlen, aber kein Muss.
- Versicherung: Die meisten Kfz- und Kaskoversicherungen schließen Trackday-Schäden aus. Vor der Buchung Versicherungsschutz schriftlich klären oder eine spezielle Trackday-Versicherung abschließen.
- Frühzeitig buchen: Die beliebten Termine sind oft Monate im Voraus ausverkauft — besonders die Termine rund um das 24h Rennen.

Dein nächster Schritt
Die Tagesthemen-Reportage zeigt eindrucksvoll, was das 24 Stunden Rennen Nürburgring zu einem der emotionalsten Motorsport-Events der Welt macht. Aber ein Lebenstraum bleibt ein Traum — bis du den ersten Schritt machst.
Beim European Speed Club fährst du auf genau dieser Strecke. Mit Coaches, die das 24h Rennen nicht nur kennen, sondern gewonnen haben. Mit einem strukturierten Format, das Anfängern Sicherheit und Fortgeschrittenen Freiraum gibt. Mit einer Flotte aus über 60 Fahrzeugen, davon stand heute 40+ Porsche-Modelle (der Fuhrpark variiert regelmäßig), falls du kein eigenes Auto auf die Nordschleife stellen willst.
Ob als Geschenk für einen Motorsport-Fan in deinem Leben oder als Belohnung für dich selbst — die Nordschleife wartet.
→ Aktuelle Nordschleife-Termine im ESC Veranstaltungskalender
→ Trackday verschenken — ESC Gutscheine
Du hast Fragen zum Trackday auf der Nordschleife? Sprich uns direkt an — wir beraten dich persönlich.
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Quellen & weiterführende Informationen
- tagesschau.de — Video-Reportage
- 24h-rennen.de — Offizielle Veranstalter-Seite des ADAC RAVENOL 24h Nürburgring
- nuerburgring.de — Offizielle Nürburgring-Website mit Streckeninformationen und Touristenfahrten-Terminen
- european-speed-club.com — ESC Trackday-Termine und Buchung
Dieser Artikel wurde mit Expertise aus dem Motorsport erstellt. Bei ESC arbeiten alle Coaches mit nachweisbarer Motorsport-Historie — echte Renn-Erfahrung statt Theorie. Aktuelle Termine, Preise und Verfügbarkeiten findest du jederzeit im ESC Veranstaltungskalender.
Häufige Fragen zum 24 Stunden Rennen Nürburgring
Das 24h Rennen Nürburgring findet jedes Jahr im Mai oder Juni statt. Der genaue Termin variiert jährlich.
Das Rennen startet traditionell am Samstag um 16:00 Uhr und endet am Sonntag um 16:00 Uhr. Den aktuellen Renntermin findest du auf der offiziellen Veranstalter-Seite 24h-rennen.de.
Über das gesamte Rennwochenende kommen typischerweise 200.000 bis 350.000 Zuschauer in die Eifel – abhängig von Wetter und Stargästen.
Damit gehört das 24h Rennen Nürburgring zu den größten Motorsport-Events Europas. Viele Fans reisen schon eine Woche vor dem Rennen an und campen direkt an der Strecke, oft mit selbstgebauter Infrastruktur (Duschen, beheizte Zelte).
Die Nürburgring Nordschleife ist 20,832 km lang und hat 73 Kurven.
Höhenunterschiede von über 300 Metern, viele blinde Anfahrten und legendäre Sektionen wie das Karussell, die Fuchsröhre und die Döttinger Höhe machen sie zur anspruchsvollsten Rennstrecke der Welt.
Beim 24h Rennen wird zusätzlich der Grand-Prix-Kurs eingebunden, sodass die Gesamtrundenlänge 25,378 km beträgt.
Der Nürburgring hat zwei Strecken:
- Nordschleife – die 20,8 km lange Original-Rennstrecke aus dem Jahr 1927 mit 73 Kurven, extremen Höhenunterschieden und der berühmt-berüchtigten „Grünen Hölle".
- Grand-Prix-Kurs – eine moderne, 5,1 km lange Strecke, die seit 1984 für Formel 1 und internationale Serien genutzt wird; übersichtlicher, mit besseren Auslaufzonen, idealer Einstieg für Trackday-Anfänger.
Beim 24h Rennen werden beide Strecken zu einer Gesamtrunde von 25,378 km kombiniert.
Ja. Es gibt zwei Hauptwege:
- Öffentliche Touristenfahrten – rund 30 € pro Runde, aber mit hohem Verkehrsaufkommen, ohne Coaching und ohne Streckensperrung bei Unfällen.
- Organisierte Trackdays – die Strecke gehört einer begrenzten Teilnehmerzahl (bei ESC: rund 40 bis 80 Fahrzeuge), Coaching und Sicherheits-Infrastruktur inklusive.
Für Einsteiger ist ein strukturierter Trackday der deutlich sicherere und lehrreichere Weg. Aktuelle ESC-Termine findest du im Veranstaltungskalender.
Ein Premium-Trackday auf der Nordschleife kostet bei ESC zwischen 1.595 € und 1.995 € pro Tag – inklusive Hotel, Coaching, Pit-Stop-Service und Verpflegung.
Reine Streckenmiete-Angebote gibt es ab ca. 690 €, aber ohne Inklusivleistungen. Für Fahrer ohne eigenes Auto bietet ESC mit CarForGo eine Flotte vorbereiteter Porsche zur Miete an.
Aktuelle Preise und Termine: ESC Veranstaltungskalender.
Mit der richtigen Vorbereitung: ja.
Bei ESC fahren Einsteiger in der STARTER-Gruppe mit Coaching durch erfahrene Renn-Instruktoren – darunter 24h-Nürburgring-Sieger wie Pierre Kaffer, Marc Basseng und Luca Ludwig.
Empfehlung: Wer noch nie auf einer Rennstrecke war, sollte zunächst auf dem Grand-Prix-Kurs oder einer übersichtlicheren Strecke wie Boxberg Erfahrung sammeln. Die Nordschleife ist dann der logische nächste Schritt, sobald Streckenkenntnis und Fahrzeugbeherrschung sitzen.
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