Trackday Versicherung: Schutz für Dich und Dein Auto auf der Strecke

Trackday Versicherung – Ist Dein Auto auf der Rennstrecke wirklich geschützt?
Du hast Deinen ersten Trackday gebucht, der GT3 ist startklar – und dann die ernüchternde Erkenntnis: Deine normale Kfz-Versicherung zahlt auf der Rennstrecke keinen Cent.
Das ist kein Einzelfall. Tatsächlich schließen praktisch alle Standard-Kaskoversicherungen den Rennstreckeneinsatz explizit aus. Noch kritischer: Seit Januar 2025 haben sich die Spielregeln grundlegend geändert. Was Du jetzt über Trackday Versicherung wissen musst – und wie Du bei ESC Trackdays trotzdem sorgenfrei fahren kannst.
Was ist eine Trackday Versicherung?
Eine Trackday Versicherung ist eine spezielle Kfz-Versicherung, die Schäden an Deinem Fahrzeug während des Einsatzes auf einer Rennstrecke abdeckt. Sie springt dort ein, wo Deine normale Autoversicherung aussteigt.
Der Unterschied zu Deiner Alltagsversicherung: Während die Standard-Kasko Schäden bei "normaler" Nutzung im Straßenverkehr absichert, deckt die Trackday Versicherung gezielt das erhöhte Risiko auf der Rennstrecke ab – von der Nordschleife über Hockenheim bis Spa-Francorchamps.

Wichtig: Eine Trackday Versicherung ist keine Rennversicherung. Sie gilt für freies Fahren und betreute Trackdays, nicht für offizielle Wettbewerbe mit Zeitnahme oder behördlich genehmigte Rennen.
Neu 2025: Das hat sich bei der Versicherung geändert
Hier wird es spannend – und das wissen die wenigsten Trackday-Fahrer.
Ende 2024 haben fast alle deutschen Versicherer ihre AKB (Allgemeine Kfz-Bedingungen) grundlegend überarbeitet. Der Grund: Eine EU-Richtlinie und Änderungen am Pflichtversicherungsgesetz, die zum 1. Januar 2025 in Kraft getreten sind.
Was bedeutet das konkret?
Die neuen Bedingungen schließen jetzt explizit alle Motorsportveranstaltungen aus – und zwar deutlich schärfer formuliert als zuvor. Früher galt oft die schwammige Formulierung "Rennen und rennähnliche Veranstaltungen". Die neuen AKB sprechen von "Veranstaltungen, bei denen es auf die Erzielung einer Höchstgeschwindigkeit ankommt".
Das betrifft:
- Klassische Trackdays auf Rennstrecken
- Clubsport-Events
- Touristenfahrten (mit Einschränkungen)
- Fahrsicherheitstrainings auf abgesperrten Strecken (teilweise)
Die gute Nachricht: DVR-zertifizierte Fahrsicherheitstrainings sind in der Regel weiterhin durch Deine normale Versicherung gedeckt. Dazu später mehr.
Was bedeutet das für Dich?
Wenn Du 2025 auf die Rennstrecke willst, brauchst Du zwingend eine separate Trackday Versicherung – oder Du fährst mit einem bereits kaskoversicherten Fahrzeug eines Veranstalters wie dem ESC. Entdecke unsere Termine 2025 →
Was deckt eine Trackday Versicherung ab?
Bevor Du eine Police abschließt, musst Du den Unterschied zwischen den Versicherungsarten verstehen. Das ist entscheidend.
Haftpflicht vs. Kasko – Der wichtige Unterschied
| Versicherungsart | Was ist abgedeckt? | Wann brauchst Du sie? |
|---|---|---|
| Motorsporthaftpflicht | Schäden, die Du anderen zufügst (Personen, fremde Fahrzeuge, Streckenbegrenzungen) | Auf manchen Strecken Pflicht, z.B. für Touristenfahrten |
| Kasko (Vollkasko) | Schäden an Deinem eigenen Fahrzeug | Wenn Du Dein eigenes Auto schützen willst |
| Teilnehmerhaftpflicht | Kombination: Schäden an Dir und anderen | Häufigste Trackday-Lösung |
| Unfallversicherung | Personenschäden bei Dir als Fahrer | Zusätzlicher Schutz empfohlen |
Achtung: Die meisten günstigen Trackday-Angebote sind reine Haftpflicht-Policen. Sie zahlen nur, wenn Du jemand anderen beschädigst – nicht, wenn Du selbst in die Leitplanke fährst.Was ist typischerweise NICHT abgedeckt?
- Schäden durch Motorschaden oder technisches Versagen
- Verschleiß (Bremsen, Reifen)
- Schäden bei offiziellen Rennen mit Zeitmessung
- Vorsätzlich herbeigeführte Schäden
- Schäden, wenn Du unter Alkohol- oder Drogeneinfluss fährst
Was kostet eine Trackday Versicherung?
Die ehrliche Antwort: Es kommt drauf an. Die Preisspanne ist enorm – von unter 100 € bis weit über 1.000 € pro Tag.

Preisübersicht Trackday Versicherung 2025
| Versicherungsart | Preis pro Tag | Preis pro Jahr | Selbstbeteiligung |
|---|---|---|---|
| Tages-Haftpflicht | 120–180 € | – | meist keine |
| Tages-Kasko (Standard) | 250–500 € | – | 10–15 % vom Schaden |
| Tages-Kasko (Premium) | 800–1.200 € | – | 3.000–5.000 € fix |
| Jahres-Haftpflicht | – | 600–900 € | meist keine |
| Jahres-Kasko | – | ab 2.500 € | variabel |
| Stand: Dezember 2025. Preise variieren je nach Fahrzeugwert, Strecke und Anbieter. | |||
Faktoren, die den Preis beeinflussen
Fahrzeugwert: Ein GT3 RS mit Wiederbeschaffungswert von 250.000 € kostet deutlich mehr zu versichern als ein Cayman für 60.000 €.
Versicherungssumme: Je höher die maximale Auszahlung, desto höher die Prämie. Üblich sind 50.000 € bis 500.000 €.
Selbstbeteiligung: Die wichtigste Stellschraube. Eine höhere Selbstbeteiligung senkt die Prämie erheblich. Gängig sind:
- Prozentual: 10–15 % vom Schaden (sogenannte Integralfranchise)
- Fix: 3.000–10.000 € pro Schadensfall
Strecke: Manche Versicherer schließen bestimmte Strecken aus oder verlangen Aufschläge – besonders für die Nordschleife.
Tuning-Status: Fahrzeuge mit wesentlichen Leistungsmodifikationen sind oft schwerer oder teurer zu versichern.
Nordschleife, Nürburgring & Co. – Besonderheiten

Die Nordschleife ist ein Sonderfall. Und das aus gutem Grund.
Touristenfahrten: Eine rechtliche Grauzone
Bei den Touristenfahrten auf der Nordschleife handelt es sich offiziell um eine "mautpflichtige Privatstraße". Das bedeutet: Das Pflichtversicherungsgesetz greift hier eingeschränkt. Deine normale Kfz-Haftpflicht ist grundsätzlich gültig – aber ob Deine Kasko zahlt, steht auf einem anderen Blatt.
Praxis-Tipp: Prüfe vor jeder Touristenfahrt die aktuellen AKB Deiner Versicherung. Die meisten haben seit 2025 auch hier nachgeschärft.
Exklusive Trackdays vs. Touristenfahrten
Bei organisierten Trackdays auf der Nordschleife oder der GP-Strecke gelten andere Regeln als bei Touristenfahrten:
- Die Strecke ist exklusiv gemietet
- Es gelten die Bedingungen des Veranstalters
- Eine Trackday Versicherung ist zwingend erforderlich (oder Fahrzeug des Veranstalters nutzen)
Bei ESC bieten wir regelmäßig Trackdays am Nürburgring und auf der Nordschleife – mit kaskoversicherten Fahrzeugen aus unserem Fuhrpark.
Strecken mit besonderen Anforderungen
Einige Trackday-Versicherer schließen bestimmte Strecken aus oder verlangen Aufpreise:
- Nordschleife: Oft ausgeschlossen oder mit 25–50 % Aufschlag
- Spa-Francorchamps: Eau Rouge/Raidillon als Hochrisiko-Zone
- Mugello: In manchen Policen nicht enthalten
Das ESC Kasko-Versprechen
Bei ESC Trackdays fährst Du mit unserer kaskoversicherten Flotte. Das bedeutet: Du musst Dich um keine separate Versicherung kümmern.

Was ist im ESC Erlebnis enthalten?
- Vollkasko-Schutz für alle Fahrzeuge unserer Flotte
- Transparente Selbstbeteiligung: Standard 6.000 € pro Schadensfall
- Reduzierte Selbstbeteiligung: Optional auf 3.000 € reduzierbar
- Keine versteckten Kosten: Die Versicherung ist im Preis inkludiert
Warum wir das machen
Wir wissen: Wer sich Sorgen um Schäden macht, fährt nicht frei. Und wer nicht frei fährt, erlebt nicht das volle Potenzial eines Trackdays. Deshalb haben wir das ESC Kasko-Versprechen entwickelt – für puren Fahrspaß ohne Hintergedanken.
→ Entdecke unsere Trackday-Termine 2025 und fahre sorgenfrei mit der ESC-Flotte.
Fahrsicherheitstraining – Ein Sonderfall
Gute Nachrichten für alle, die erst einmal vorsichtig einsteigen wollen: DVR-zertifizierte Fahrsicherheitstrainings (Deutscher Verkehrssicherheitsrat) sind in der Regel durch Deine normale Kfz-Versicherung gedeckt.
Warum der Unterschied?
Der Gesetzgeber und die Versicherer unterscheiden zwischen:
- Fahrsicherheitstrainings: Ziel ist die Verbesserung der Fahrkompetenz, nicht das Erreichen von Höchstgeschwindigkeiten. Diese gelten als "normaler" Fahrbetrieb.
- Trackdays: Ziel ist das Ausfahren des Fahrzeugs unter Rennbedingungen. Diese fallen unter den Motorsport-Ausschluss.
Tipp: Achte bei der Buchung eines Fahrsicherheitstrainings auf die DVR-Zertifizierung. Sie ist Dein Versicherungsschutz.
Checkliste: Vor dem Trackday klären

Bevor Du auf die Rennstrecke gehst, solltest Du diese Punkte abgehakt haben:
Versicherung
- [ ] AKB Deiner Kasko-Versicherung geprüft (Stand 2025!)
- [ ] Trackday-Versicherung abgeschlossen ODER Veranstalter-Fahrzeug gebucht
- [ ] Selbstbeteiligung und Deckungssumme verstanden
- [ ] Ausschlüsse (Strecken, Fahrzeugwert) geprüft
Dokumentation
- [ ] Versicherungspolice ausgedruckt dabei
- [ ] Führerschein gültig
- [ ] Fahrzeugschein/Zulassung vorhanden
- [ ] Ggf. Trackday-Lizenz oder -Pass
Am Tag selbst
- [ ] Technische Abnahme des Fahrzeugs bestanden
- [ ] Briefing des Veranstalters besucht
- [ ] Notfallkontakt hinterlegt
Lieber sorgenfrei starten? Bei ESC kümmern wir uns um alles – Du konzentrierst Dich auf den Fahrspaß. Jetzt Termine entdecken →

Du willst sorgenfrei auf die Rennstrecke?
Bei ESC Trackdays fährst Du mit unserer kaskoversicherten Flotte – inklusive transparenter Selbstbeteiligung und ohne Versicherungs-Stress.
→ Entdecke die ESC Trackday-Termine 2025
Fragen? Kontaktiere uns direkt – wir beraten Dich gerne persönlich.
Häufige Fragen zur Trackday Versicherung (FAQ)
Das hängt vom Anbieter ab. Bei ESC ist die Vollkasko bereits im Preis inkludiert – Du zahlst nur die transparente Selbstbeteiligung im Schadensfall. Auch die seit 2025 vorgeschriebene Teilnehmerhaftpflicht ist bei ESC-Fahrzeugen inkludiert.
Die Selbstbeteiligung ist der Betrag, den Du im Schadensfall selbst trägst. Bei ESC liegt sie standardmäßig bei 15.000 € und kann optional auf 3.000 € reduziert werden.
In der Regel ja – wenn es sich um ein DVR-zertifiziertes Training handelt. Diese gelten nicht als Motorsportveranstaltung und sind daher meist durch Deine Standard-Kasko gedeckt.
Die meisten Versicherer haben Ende 2024 ihre AKB verschärft. Gemäß §5d Pflichtversicherungsgesetz (PflVG) ist seit 2025 eine Teilnehmerhaftpflichtversicherung auf Rennstrecken Pflicht. Diese kann vom Halter, Eigentümer, Fahrer oder Veranstalter abgeschlossen werden.
Auch bei Touristenfahrten auf der Nordschleife benötigst Du seit 2025 eine Teilnehmerhaftpflichtversicherung gemäß §5d PflVG. Deine normale Kasko zahlt dort in der Regel nicht. Für organisierten Trackdays ist die Teilnehmerhaftpflicht zwingend erforderlich.
Bei Motorschäden, technischem Versagen, Verschleiß, offiziellen Rennen mit Zeitmessung, Vorsatz oder Fahren unter Einfluss von Alkohol/Drogen.
Schäden an Dritten (andere Teilnehmer, Streckeneigentümer) werden durch die Teilnehmerhaftpflicht gedeckt. Schäden am eigenen Fahrzeug nur, wenn Du eine separate Trackday-Kasko abgeschlossen hast oder ein kaskoversichertes Fahrzeug des Veranstalters nutzt.
Bei Touristenfahrten gilt eingeschränkt Deine normale Haftpflicht, aber Deine Kasko zahlt in der Regel nicht. Bei exklusiven Trackdays brauchst Du zwingend eine separate Teilnehmerhaftpflicht gemäß §5d PflVG.
Die Teilnehmerhaftpflicht (Pflicht!) kostet ca. 600 € + Versicherungssteuer pro Jahr. Eine Tages-Kasko für einen Porsche GT3 RS liegt realistisch bei ca. 1.500 € pro Tag (bei max. 120.000 € Auszahlung). Rennfahrzeuge wie ein GT4 Clubsport kosten ca. 2.500 € pro Tag.
Eine Trackday Versicherung ist eine spezielle Kfz-Versicherung für den Einsatz auf Rennstrecken. Sie umfasst typischerweise die seit 2025 vorgeschriebene Teilnehmerhaftpflicht (für Schäden an Dritten) und optional eine Kasko-Komponente (für Schäden am eigenen Fahrzeug).
Du hast noch Fragen?
Kontaktiere unser Team – wir helfen Dir, die richtige Absicherung für Deinen nächsten Trackday zu finden. Oder melde dich zu unserem exklusiven ESC-Newsletter an und bleibe Up-To-Date!





