Trackday Hockenheimring: Die ehemalige F1-Strecke erleben

Dort, wo Schumacher, Senna und Räikkönen um Siege kämpften, kannst du jetzt selbst ans Limit gehen. Der Hockenheimring ist mehr als eine Rennstrecke – er ist ein Stück Motorsport-Geschichte. Und das Beste: Du brauchst keine Lizenz, um hier zu fahren.
Wenn du einen Trackday in Deutschland planst, gehört der Hockenheimring auf deine Liste. Die ehemalige Formel-1-Strecke bietet die perfekte Mischung aus Highspeed-Passagen und technischen Herausforderungen – bei höchsten Sicherheitsstandards mit FIA Grade 1 Zertifizierung und großen Auslaufzonen.
In diesem Guide erfährst du alles über den Hockenheimring: Die legendären Kurven, was dich bei einem unserer Trackdays erwartet, praktische Infos zur Anfahrt und wie du mit dem European Speed Club auf diese Traditionsrennstrecke kommst – mit oder ohne eigenes Auto.
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Die Strecke im Überblick
Der Hockenheimring Baden-Württemberg liegt südlich von Mannheim in der kurpfälzischen Stadt Hockenheim. Seit seiner Eröffnung am 29. Mai 1932 hat die Strecke eine bemerkenswerte Transformation durchlaufen – vom 12 Kilometer langen Dreieckskurs durch den Hardtwald zur modernen 4,574 km langen Grand-Prix-Strecke von heute.
Hockenheimring Streckendaten:
| Spezifikation | Wert |
|---|---|
| Streckenlänge | 4,574 km |
| Streckenbreite | 12–18 Meter |
| Kurven | 17 (6 Links, 11 Rechts) |
| FIA-Zertifizierung | Grade 1 (Formel 1-tauglich) |
| Lärmgrenze | 98 dB(A) |
| Eröffnung | 29. Mai 1932 |
Die heutige Grand-Prix-Strecke wurde 2002 komplett umgebaut. Die ursprüngliche Hochgeschwindigkeitsstrecke mit ihren langen Waldgeraden wurde drastisch verkürzt. Stattdessen entstand ein technisch anspruchsvoller Kurs mit dem charakteristischen Motodrom – einem stadionartigen Abschnitt mit engen Kurven und Blick auf die Tribünen.
Die legendären Kurven
Der Hockenheimring kombiniert extreme Highspeed-Passagen mit technischen Kurvenkombinationen. Das macht ihn so faszinierend – und so anspruchsvoll.

Die Spitzkehre – Überholparadies
Nach der langen Parabolika erreichst du Geschwindigkeiten von bis zu 330 km/h. Dann kommt der härteste Bremspunkt der Strecke: Die Spitzkehre. Eine 170-Grad-Rechtskurve, die du mit unter 80 km/h durchfährst. Der Geschwindigkeitsabbau ist extrem – und genau hier entstehen die spektakulärsten Überholmanöver.
Die Anfahrt auf die Spitzkehre ist pures Adrenalin. Du bremst aus Vollgas in eine der langsamsten Kurven des Kurses. Das fordert alles: präzises Bremsen, perfektes Herunterschalten, und den Mut, später zu bremsen als der Instinkt erlaubt. Für Einsteiger eine echte Herausforderung – für Fortgeschrittene das Highlight des Trackdays.
Die Sachskurve – Technik pur
Die Sachskurve ist eine 180-Grad-Linkskurve, die seit jeher als technisch anspruchsvoll gilt. Hier kann viel Zeit gutgemacht oder verloren werden. Das Besondere: Die überhöhte Kurve kann außen herum schneller befahren werden als über die klassische Ideallinie. Das erfordert Vertrauen ins Auto – und ins Coaching.
Bei einem ESC Trackday lernst du von erfahrenen Instruktoren, wie du die Sachskurve optimal angehst. Denn hier zeigt sich, wer sein Auto wirklich versteht.
Das Motodrom – Stadion-Atmosphäre
Die Einfahrt ins Motodrom ist die schwierigste Passage des Kurses. Du kommst mit ca. 250 km/h an – doch am Ausgang gibt es keine asphaltierte Auslaufzone. Wer sich hier zu weit heraustragen lässt, droht abzufliegen und erhöht die Unfallgefahr.
Das Motodrom selbst bietet etwas Einzigartiges: Stadion-Atmosphäre auf der Rennstrecke. Die Tribünen um dich herum, das Gefühl, wo einst die Formel 1 gefahren ist. Ein Erlebnis, das andere Strecken so nicht bieten können.
Weitere Schlüsselkurven
| Kurve | Charakteristik | Tipp |
|---|---|---|
| Parabolika | Lange Vollgas-Passage | Mut zur späten Bremsung |
| Südkurve | Schnelle Rechtskurve | Früh einlenken |
| Ravenol-Kurve | Technische Kombination | Geduld beim Herausbeschleunigen |
| Bernie-Ecclestone-Kurve | Benannt nach dem F1-Chef | Spezielle Fahrzeugabstimmung gefordert |
Geschichte – Von der Teststrecke zur F1-Legende

Die Geschichte des Hockenheimrings beginnt 1932. Innerhalb von nur drei Monaten wurde der etwa 12 km lange Dreieckskurs auf unbefestigten Waldwegen im Hardtwald angelegt. Ursprünglich als Teststrecke für Mercedes-Benz erbaut, fand bereits im selben Jahr das erste Motorradrennen statt.
Die Transformationen
- 1938: Verkürzung auf 7,7 km
- 1966: Wiedereröffnung nach Autobahnbau (A6 zerschnitt die Strecke), neues Motodrom
- 2002: Drastische Umgestaltung zur heutigen Grand-Prix-Strecke (4,574 km)
Der Umbau 2002 war umstritten. Die langen Waldgeraden, auf denen Geschwindigkeiten von rund 350 km/h erreicht wurden, wichen einer technischeren Streckenführung. Für Trackdays ist das ein Segen: Mehr Kurven bedeuten mehr Lerngelegenheiten – und die modernen Sicherheitsstandards machen die Strecke zugänglicher.
Legenden auf dem Hockenheimring
Niki Lauda, Ayrton Senna, Michael Schumacher – sie alle haben hier Grand-Prix-Siege gefeiert. Kimi Räikkönen hält den offiziellen Streckenrekord von 2004 mit 1:13,780, moderne GT3 Rennfahrzeuge fahren ca. 1:37 und wenn du mit deinem straßenzugelassen Fahrzeug unter 2:00 fährst bist du schon recht flott unterwegs. Auch die DTM gastiert regelmäßig am Hockenheimring – pure Motorsport-Atmosphäre garantiert.
Was erwartet dich bei einem Trackday?
Ein Trackday am Hockenheimring ist mehr als freies Fahren. Professionelle Veranstalter wie der European Speed Club bieten ein strukturiertes Programm, das sowohl Einsteiger als auch erfahrene Fahrer fordert und fördert.

Tagesablauf
Der Tag beginnt mit einem ausführlichen Briefing. Du lernst die Streckenführung, die Flaggensignale und die Verhaltensregeln. Dann geht es in Gruppen auf die Strecke – eingeteilt nach Erfahrungslevel.
Bei den meisten Veranstaltern wechseln sich zwei Gruppen ab, typischerweise in 45-Minuten-Intervallen. Das gibt dir Zeit, das Erlebte zu verarbeiten, mit Instruktoren zu sprechen und dein Fahrzeug zu checken.
Anforderungen
- Führerschein: Ein gültiger Pkw-Führerschein ist Pflicht
- Helm: Bei den meisten Veranstaltern Pflicht, bei uns vor Ort kostenfrei leihbar
- Fahrzeug: Je nach Veranstalter eigenes Auto (mit entsprechender Versicherung), Mietfahrzeug oder sogar Rennwagen
- Lärmgrenze: Maximum 98 dB(A) – checke vorher dein Fahrzeug
Für wen geeignet?
Der Hockenheimring eignet sich für Fahrer aller Erfahrungsstufen. Die breiten Auslaufzonen und modernen Sicherheitseinrichtungen machen Fehler verzeihbar. Die technischen Kurven bieten genug Lernpotenzial für Einsteiger. Und die Highspeed-Passagen fordern auch erfahrene Trackday-Fahrer.
Wenn du noch nie auf einer Rennstrecke warst, empfehlen wir allerdings, erst am Boxberg Erfahrung zu sammeln. Die Teststrecke ist als Einstieg ideal.
Trackday am Hockenheimring – Deine Optionen
Mehrere Veranstalter bieten Trackdays am Hockenheimring an. Die Unterschiede liegen im Preis, der Teilnehmerzahl und dem Service-Level.
Budget-Variante (ab ca. 640–700 €)
Bei Budget-Anbietern bringst du dein eigenes Auto mit. Coaching gibt es nicht oder nur gegen Aufpreis. Die Teilnehmerzahlen sind oft hoch – manchmal 100+ Fahrzeuge auf der Strecke mit wenig Fahrzeit durch viele Rotphasen. Das kann stressig sein, besonders für weniger erfahrene Fahrer und erhöht die Unfallgefahr.
Vorteil: Günstiger Einstieg, wenn du bereits Erfahrung hast und dein eigenes Track-Auto besitzt.
Nachteil: Kein Coaching, hohes Risiko bei eigenem Fahrzeug (Versicherung beachten!), oft chaotische Atmosphäre.
Premium Full-Service (ab 895 €)
Bei ESC Trackdays bekommst du ein Rundum-sorglos-Paket. Kleine Gruppen mit 20-40 Teilnehmern statt 150. Professionelles Coaching von Instruktoren mit Motorsport-Hintergrund. Und die Option, mit einem CarForGo-Fahrzeug zu fahren – Versicherung und Rundum-sorglos-Paket inklusive.
Vorteil: Coaching inklusive, kleine Gruppen, Mietfahrzeug-Option, keine versteckten Kosten.
Nachteil: Höherer Preis – aber du bekommst deutlich mehr fürs Geld.
→ ESC Trackday-Termine am Hockenheimring
Trackday ohne eigenes Auto
Du besitzt keinen Sportwagen? Oder willst dein Alltagsauto nicht dem Stress eines Trackdays aussetzen? Verständlich. Die Belastung für Bremsen, Reifen und Kupplung ist auf der Rennstrecke deutlich höher als im Alltag.

Die Lösung: CarForGo. Bei ESC stehen dir rund 60 Porsche-Modelle zur Verfügung. Die Palette reicht vom Spyder RS über die verschiedensten 992.1 und 992.2 Modellen bis hin zum GT3 RS. Für jeden Erfahrungsstand das passende Fahrzeug.
Alle Autos werden von der hauseigenen Werkstatt Paddock 7 professionell vorbereitet. Du steigst in ein Fahrzeug, das bereit ist für die Strecke. Der Versicherungsschutz ist im Preis enthalten – mit einer definierten Selbstbeteiligung, die du vorher kennst. Keine versteckten Kosten, keine bösen Überraschungen. Lediglich der verbrauchte Kraftstoff kommt noch on Top. (Bei den Produkten GT4 Clubsport und in Boxberg bei unseren CarForGo Fahrzeugen ist dieser inklusive)
Praktische Infos
Anfahrt
Der Hockenheimring liegt verkehrsgünstig in Baden-Württemberg:
- Von Frankfurt: ca. 80 km (45 Min.) via A5/A6
- Von Stuttgart: ca. 100 km (1 Std.) via A8/A6
- Von München: ca. 320 km (3 Std.) via A8/A6
- Adresse: Am Motodrom, 68766 Hockenheim
Die Autobahnausfahrt Hockenheim führt direkt zur Rennstrecke – Anfahrt könnte einfacher nicht sein.
Übernachtung
Für einen entspannten Trackday empfehlen wir, am Vorabend anzureisen. Hotels direkt am Ring wie das Motodrom Hotel Hockenheim bieten sich an. Alternativ ist Heidelberg nur 20 Minuten entfernt und bietet eine schöne Altstadt.
Bei ESC-Events übernachten Teilnehmer oft gemeinsam – der Austausch mit Gleichgesinnten am Abend gehört für viele zum besten Teil des Erlebnisses. Aber ACHTUNG bei den meisten ESC Events ist die Übernachtung bereits inklusive.
Wetter-Tipp
Der Hockenheimring liegt in einer der wärmsten Regionen Deutschlands. Im Sommer kann es auf dem Asphalt extrem heiß werden – was die Reifen und Bremsen zusätzlich beansprucht. Frühjahr (April/Mai) und Herbst (September/Oktober) bieten oft die besten Bedingungen.
Dein Weg zum Hockenheimring-Trackday bei ESC
Du willst die Faszination Hockenheimring selbst erleben? Bei einem ESC Trackday bekommst du mehr als nur Streckenzeit:
- Professionelles Coaching – Instruktoren mit echtem Motorsport-Hintergrund
- Kleine Gruppen – 20-40 Teilnehmer pro Gruppe
- CarForGo-Option – Über 60 Porsche, Coaching inklusive, lediglich den verbrauchten Kraftstoff musst du selbst übernehmen.
- Netzwerk – Austausch mit Gleichgesinnten und Motorsport-Enthusiasten
- Keine versteckten Kosten – Alles inklusive, keine bösen Überraschungen - lediglich den verbrauchten Kraftstoff musst du selbst übernehmen.
Schau dir die Erfahrungen unserer Teilnehmer an oder wirf einen Blick in unsere Bildergalerie für Impressionen von vergangenen Erlebnissen.

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Entdecke die ESC Trackday-Termine am Hockenheimring und erlebe die ehemalige F1-Strecke hautnah. Bei Fragen steht dir unser Team jederzeit zur Verfügung – kontaktiere uns für eine persönliche Beratung.
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Quellen & weiterführende Informationen
- Hockenheimring Baden-Württemberg – Offizielle Streckeninformationen und Streckendaten
- ESC Trackday-Termine – Aktuelle Hockenheimring Events und Preise
Alle Preisangaben ohne Gewähr. Stand: 2026. ESC-Preise gelten gemäß den aktuellen ESC-Teilnahmebedingungen. Preisangaben für andere Veranstalter basieren auf öffentlich verfügbaren Informationen und können variieren.
Häufig gestellte FragenWas ist besser, Hockenheimring oder Nürburgring?
Beide Strecken haben ihre Vorzüge: Der Hockenheimring punktet mit Übersichtlichkeit und großen Auslaufzonen.
Die Formel 1 verlangt von Rennstrecken Antrittsgebühren in Millionenhöhe – 2019 hätte Hockenheim etwa 20 Millionen Euro zahlen müssen. Ohne staatliche Unterstützung wurde das Rennen zum Minusgeschäft. Die Strecke selbst ist jedoch weiterhin erstklassig und bietet bei Trackdays die Möglichkeit
Bezüglich etwaiger Vollkaskoschäden empfehlen wir dir mit deinem Versicherer in Kontakt zu treten. Wegen etwaiger Haftpflichtschäden benötigst du eine Teilnehmerhaftpflichtversicherung laut §5d PflVG.
Ja, aber es hängt von dem jeweiligen Event ab.
Seit 2024 hält die emodrom group holding GmbH.
Die schnellste Formel-1-Rundenzeit liegt bei 1:13, moderne GT3 Rennfahrzeuge fahren ca. 1:37 und wenn du mit deinem straßenzugelassen Fahrzeug unter 2:00 fährst bist du schon recht flott unterwegs.
Der Grand-Prix-Kurs des Hockenheimrings hat 17 Kurven auf 4
Ja
F1-CEO Stefano Domenicali hat eine Rückkehr nicht ausgeschlossen. Mit den neuen Investitionen der emodrom group und Modernisierungen könnte Hockenheim wieder attraktiver werden. Unabhängig davon kannst du schon heute auf dieser legendären F1-Strecke bei Trackdays fahren.
In Deutschland kannst du auf fast allen Rennstrecken fahren. Schau dir doch einfach unseren Trackdays-Kalender an und besuche uns demnächst.
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