Outbraking
Was ist Outbraking?
Outbraking ist die Renntechnik, bei der du später bremst als dein Gegenspieler, um vor oder während der Kurve eine Position zu gewinnen. Du nutzt einen späteren Bremspunkt als Überholfenster – klassisches Beispiel: am Ende langer Geraden, wo Topspeed und Bremspräzision in eine Überholgelegenheit umgesetzt werden.
Wann funktioniert Outbraking?
Outbraking braucht: lange Bremszone, gute Bremsen (im Idealfall PCCB), warme Reifen, perfekte Position und ein Gegner, der schon eingebremst hat. Die klassische Überholzone in Hockenheim, die Eingangsbremse in Bus-Stop in Spa, La Source: überall dort, wo dein Gegner auf die Bremse muss, kannst du später bremsen und dich vorbeischieben.
Risiken und Grenzen
Outbraking ist riskant: Du fährst an die Grenze deiner Bremsen, das Auto wird instabil, in der Kurve verlierst du oft Kurvengeschwindigkeit. Wenn der Gegner mit Trail Braking antwortet oder du überbremsst, geht das Manöver schief – mit Off oder Kollision. Für Trackdays ohne Wettbewerb ist Outbraking weniger relevant, im Rennen aber Pflicht.
Outbraking lernen bei ESC
Outbraking ist eine Profi-Technik. Bei ESC-Trackdays mit erfahrenen Coaches trainierst du die Mechanik in sicherer Umgebung. Bremse später, fahre cleverer.








