Porsche
12.08.2026
Rear-Axle Steering / Rear-Wheel Steering

Hinterachslenkung

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Was ist die Hinterachslenkung?

Die Hinterachslenkung lenkt die Hinterräder aktiv um bis zu 5° mit. Bei niedrigem Tempo (bis ca. 50 km/h) lenken sie gegensätzlich zur Vorderachse – das Auto wirkt deutlich wendiger, der Wendekreis schrumpft. Ab höheren Geschwindigkeiten lenken sie gleichgerichtet – der Wagen wechselt agiler die Spur und liegt stabiler in schnellen Kurvenkombinationen.

Vorteil auf der Rennstrecke

Vor allem auf engen Strecken oder bei schnellen Wechselkurven gewinnst du Zeit. In Schikanen reagiert das Auto direkter, in High-Speed-Kurven wie der Eau Rouge spürst du mehr Stabilität. Hinterachslenkung kompensiert teilweise das vergleichsweise lange Heck des 911 und macht Modelle wie GT3, Turbo oder Panamera Sport Turismo extrem agil.

Wann macht es sich am meisten bemerkbar?

Im Stadtverkehr beim Rangieren – plus 2,5 m Wendekreis-Vorteil. Auf der Rennstrecke beim Einlenken und in Schikanen. Auf der Autobahn bei Spurwechseln. Wer einmal mit Hinterachslenkung gefahren ist, will selten zurück. Die Mehrkosten als Option sind höher, der Komfort- und Performance-Gewinn aber spürbar.

Hinterachslenkung bei ESC erleben

Viele GT-Modelle der ESC-CarForGo-Flotte haben Hinterachslenkung. Auf unseren Trackdays spürst du den Unterschied direkt – dein Coach zeigt dir, wo sich Zeit holen lässt. Spüre, wie ein 911 sich verkleinert.

ARTIKEL VON

Ralf Kelleners

Le Mans GT2 Sieger 1996 | Porsche Carrera Cup Meister 1996 | Porsche & Toyota Werksfahrer | 38 Jahre Erfahrung
Ralf Kelleners ist Le Mans GT2 Sieger 1996, Porsche Carrera Cup Meister und ehemaliger Werksfahrer von Porsche und Toyota. Mit 38 Jahren Erfahrung ist er einer der erfahrensten ESC Coaches.