Hinterachslenkung
Was ist die Hinterachslenkung?
Die Hinterachslenkung lenkt die Hinterräder aktiv um bis zu 5° mit. Bei niedrigem Tempo (bis ca. 50 km/h) lenken sie gegensätzlich zur Vorderachse – das Auto wirkt deutlich wendiger, der Wendekreis schrumpft. Ab höheren Geschwindigkeiten lenken sie gleichgerichtet – der Wagen wechselt agiler die Spur und liegt stabiler in schnellen Kurvenkombinationen.
Vorteil auf der Rennstrecke
Vor allem auf engen Strecken oder bei schnellen Wechselkurven gewinnst du Zeit. In Schikanen reagiert das Auto direkter, in High-Speed-Kurven wie der Eau Rouge spürst du mehr Stabilität. Hinterachslenkung kompensiert teilweise das vergleichsweise lange Heck des 911 und macht Modelle wie GT3, Turbo oder Panamera Sport Turismo extrem agil.
Wann macht es sich am meisten bemerkbar?
Im Stadtverkehr beim Rangieren – plus 2,5 m Wendekreis-Vorteil. Auf der Rennstrecke beim Einlenken und in Schikanen. Auf der Autobahn bei Spurwechseln. Wer einmal mit Hinterachslenkung gefahren ist, will selten zurück. Die Mehrkosten als Option sind höher, der Komfort- und Performance-Gewinn aber spürbar.
Hinterachslenkung bei ESC erleben
Viele GT-Modelle der ESC-CarForGo-Flotte haben Hinterachslenkung. Auf unseren Trackdays spürst du den Unterschied direkt – dein Coach zeigt dir, wo sich Zeit holen lässt. Spüre, wie ein 911 sich verkleinert.








