Coaching
12.08.2026
Code 60

Code 60

Autor
Teilen

Was ist Code 60?

Code 60 ist eine moderne Streckensicherheits-Prozedur: bei Gefahr werden alle Fahrzeuge sofort auf 60 km/h limitiert. Anders als bei klassischer Gelb-Flagge oder Safety Car wird das Rennen nicht unterbrochen oder neutralisiert – die Renn-Reihenfolge bleibt erhalten, aber alle fahren langsam genug, um sicher zu passieren.

Wo es eingeführt wird

Code 60 wird zunehmend in 24h-Rennen, GT-Serien und auf Strecken wie Spa, Nürburgring, Le Mans eingesetzt. Vorteil gegen Safety Car: keine Renn-Pause, keine künstliche Zusammenrottung. Nachteil: ein weniger drastischer Eingriff bei größeren Vorfällen. Eine Code-60-Zone gilt nur in einem Sektor – wer ihn verlässt, darf wieder voll fahren.

Wie es überwacht wird

Onboard-GPS und Telemetrie messen die Geschwindigkeit jedes Fahrzeugs. Wer zu schnell fährt, erhält automatisch eine Strafe (Drive-Through, Stop & Go). Die Disziplin der Fahrer ist hoch – jeder weiß, dass das System schaut. Code 60 ist eine elegantere Lösung als das Safety Car und gewinnt an Verbreitung.

Code 60 bei Veranstaltungen

Bei ESC-Trackday-Events ist Code 60 nicht typisch (Trackdays brauchen es seltener als 24h-Rennen). Bei Wettbewerbs-Trackdays mit Lizenz-Pflicht aber relevant. Coaches erklären dir die Regel im Briefing. Renn-Wissen aufbauen.

ARTIKEL VON

Daniel Keilwitz

FIA GT3 Europameister 2010 | ADAC GT Masters Champion 2013 | Nürburgring-Rekordhalter 8:08.006 | 39 Siege
Daniel Keilwitz ist FIA GT3 Europameister 2010, ADAC GT Masters Champion 2013 und hält den Nürburgring-Rundenrekord (8:08.006). Mit über 300 Rennen und 39 Siegen ist er einer der erfolgreichsten deutschen GT-Fahrer.