Auslaufzone
Eine Auslaufzone ist der befestigte oder mit Kies bedeckte Bereich neben der Strecke, der bei Fahrfehlern das Fahrzeug abbremsen und Unfallfolgen minimieren soll.
Was ist eine Auslaufzone?
Eine Auslaufzone ist der Sicherheitsbereich zwischen Streckenrand und Begrenzung (Mauer, Reifenstapel, Leitplanke). Sie soll bei Abflügen das Fahrzeug kontrolliert abbremsen, bevor es die Begrenzung erreicht. Moderne Auslaufzonen sind meist asphaltiert (ermöglichen Weiterfahrt bei kleinen Fehlern), historische Strecken haben oft Kiesbetten (bremsen stärker, aber Weiterfahrt ist schwieriger).
Asphalt vs. Kies
Asphaltierte Auslaufzonen sind bei modernen Circuits Standard: Sie erlauben es, nach einem Verbremser zurück auf die Strecke zu fahren, ohne im Kies zu stranden. Kritiker bemängeln, dass sie Fehler nicht genug bestrafen – in der Formel 1 führte das zu Track-Limits-Debatten. Kiesbetten bremsen effektiver, bedeuten aber oft das Ende der Session. Die Nordschleife hat als historische Strecke kaum Auslaufzonen – ein Grund für ihren Respekt einflößenden Ruf.
Auslaufzonen und Sicherheit
Das Design der Auslaufzonen hat sich seit den 1990ern stark verbessert. TECPRO-Barrieren, versetzte Reifenstapel und optimierte Geometrien reduzieren Aufprallkräfte. Trotzdem bleibt das Prinzip: Die beste Sicherheit ist, in der Auslaufzone zum Stehen zu kommen, bevor man die Barriere erreicht. Je schneller die Kurve, desto größer muss die Auslaufzone sein.
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