Snow Drift: Driften auf Eis und Schnee lernen

Snow Drift – Driften auf Eis und Schnee meistern
Dein Heck bricht aus, Schnee sprüht meterhoch in die arktische Luft, und Du spürst jeden Zentimeter Drift über das Lenkrad. Was auf öffentlichen Straßen lebensgefährlich wäre, wird auf dem gefrorenen See zum kontrollierten Fahrspaß – Snow Drift ist die Königsdisziplin für alle, die ihr Fahrzeug wirklich beherrschen wollen. Der Drift Spaß auf Eis verbindet Technik, Adrenalin und ein Fahrerlebnis, das Du nie vergisst.
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Was ist Snow Drift?
Snow Drift bezeichnet das kontrollierte Driften auf Schnee und Eis. Anders als beim klassischen Drift Training auf Asphalt nutzt Du hier die geringe Haftung der Oberfläche, um Dein Fahrzeug in extreme Winkel zu bringen – und dort zu halten.
Das Prinzip: Die physikalischen Grundlagen bleiben identisch, aber die Fehlertoleranz ist größer. Auf Eis reagiert das Auto langsamer, Du hast mehr Zeit zum Korrigieren. Genau deshalb ist Ice Driving das perfekte Training, um Fahrdynamik und Fahrtechnik wirklich zu verstehen – besonders für Fahrer, die ihre Grenzen ausloten und dabei sicher bleiben wollen.
Beim Snow Drift lernst Du:
- Drifteinleitung durch Gewichtsverlagerung und Gasstöße
- Kontrolle des Driftwinkels über Lenkung und Throttle
- Abfangen und sauberes Herausfahren aus dem Drift
- Übungen auf Kreisbahn, Slalom und freien Flächen
Das Drift Training stärkt Dein Selbstvertrauen im Umgang mit dem Fahrzeug – auch in Extremsituationen.
Warum Driften auf Eis einfacher ist als auf Asphalt
Die geringe Reibung macht den Unterschied. Auf trockenem Asphalt brauchst Du massive Leistung und aggressive Techniken, um das Heck zum Ausbrechen zu bringen. Auf Schnee und Eis genügt oft ein sanfter Lastwechsel.

Das bedeutet für Dein Training: Du kannst Dich voll auf die Fahrzeugkontrolle konzentrieren, ohne Dich um mechanische Belastung zu sorgen. Die Instruktoren haben mehr Zeit, Dir Feedback zu geben, weil alles in Zeitlupe passiert – relativ gesehen.
Ein weiterer Vorteil: Die Umgebung verzeiht Fehler. Statt Leitplanken erwarten Dich Schneewälle, die beim Kontakt höchstens für einen Schreckmoment sorgen. Die Profis nennen das „natürliche Auslaufzonen".
Welcher Antrieb eignet sich zum Driften?
Heckantrieb – Der Klassiker
Heckgetriebene Fahrzeuge sind für das Driften geboren. Der 911 mit seinem charakteristischen Heckmotor ist das perfekte Beispiel: Gewicht über der Antriebsachse bedeutet Traktion beim Beschleunigen und kontrolliertes Übersteuern beim Gaswegnehmen.
Für Anfänger ist Heckantrieb ideal, weil das Verhalten vorhersehbar ist. Gas geben = mehr Drift. Gas wegnehmen = Fahrzeug fängt sich. Diese klare Kausalität macht das Lernen intuitiv.
Allrad – Kontrolliertes Querfahren
Allradantrieb bietet eine andere Art von Fahrspaß. Das Querfahren ist stabiler, der Drift leichter zu halten. Dafür ist die Drifteinleitung anspruchsvoller – Du musst aktiver mit Bremse und Gewichtsverlagerung arbeiten.
Viele Teilnehmer starten mit Heckantrieb und wechseln später zu Allrad, um beide Welten zu erleben. Im ESC-Fuhrpark stehen über 60 Fahrzeuge bereit – vom klassischen 911 Carrera bis zum GT3 RS mit massivem Heckflügel.
Drift Training – Vom Anfänger zum Profi
Was Du im Drift Training lernst
Jedes professionelle Drift Training kombiniert Theorie und Praxis. Die Grundlagen der Fahrphysik sind entscheidend: Wie verhält sich ein Fahrzeug beim Lastwechsel? Wann bricht das Heck aus? Wie korrigierst Du Übersteuern?

Nach einem kurzen Warm-up folgen strukturierte Übungen: Kreisbahn für konstante Drifts, Slalom für schnelle Richtungswechsel, freie Flächen für das Anpendeln und Abfangen. Die Trainer geben individuelles Feedback und passen das Programm an Dein Niveau an. Dabei lernst Du, Drifts sicher einzuleiten, zu kontrollieren und abzufangen.
Die Programme bestehen aus theoretischen und praktischen Einheiten – so verstehst Du nicht nur das Was, sondern auch das Warum hinter jeder Technik.
Drift Training Kosten im Überblick
Die Preise variieren stark je nach Anbieter, Dauer und Standort. Hier ein Überblick über die gängigen Programme:
Alle Preise verstehen sich inklusive MwSt. Die Trainings können je nach Programm mit dem eigenen Fahrzeug oder einem gestellten Fahrzeug absolviert werden. Bei der Audi Driving Experience sind bis zu 16 Teilnehmer pro Gruppe möglich.
Der Preisunterschied erklärt sich durch das Format: Tagesevents in Deutschland versus mehrtägige Erlebnisse mit Flug, Unterkunft und exklusivem Fahrzeugpool.
Die besten Locations für Snow Drift
Deutschland & Österreich – Der Einstieg
Wer Snow Drift zum ersten Mal erleben möchte, findet in Deutschland und Österreich solide Optionen. Die BMW M Drift Academy in Maisach und Memmingen bietet strukturierte Programme mit professioneller Betreuung. Am Katschberg in Österreich gibt es ebenfalls Ice Driving auf präparierten Flächen.
Diese Trainings sind perfekt für den Einstieg: kurze Anreise, überschaubare Kosten, klare Strukturen. Was ihnen fehlt, ist das Gefühl von grenzenloser Freiheit – kilometerlange Eisflächen, auf denen Du wirklich loslassen kannst.
Lappland – Das Mekka für Ice Driving

Schwedisch-Lappland ist das Zentrum der Ice Driving Welt. Rund um Arvidsjaur und Arjeplog testen die Automobilhersteller ihre Fahrzeuge unter Extrembedingungen – und genau hier findest Du auch die besten Drift-Möglichkeiten.
Die Region bietet etwas, das es nirgendwo sonst gibt: gefrorene Seen so groß wie ganze Landkreise, mit perfekt präparierten Strecken. Hier fährst Du nicht auf einem Parkplatz – Du erlebst Motorsport in einer Kulisse, die Dich sprachlos macht.
ESC On Ice – Snow Drift jenseits des Polarkreises
Beim European Speed Club kombinierst Du Snow Drift mit einem Erlebnis, das es so nur einmal gibt. 35 Kilometer präparierte Eisstrecken warten auf Dich – inklusive Nachbauten legendärer Rennstrecken wie Monaco, Spa und dem Red Bull Ring.

Der Unterschied zu anderen Anbietern:
- Fahrzeugpool: Über 60 Fahrzeuge, davon 30% GT-Modelle (GT3, GT3 RS, GT4)
- Performance: 2.000 Spikes pro Auto für maximale Kontrolle beim Driften
- Logistik: Eigene Charter-Airline (Polar Force), nur 25 Minuten vom Flughafen zum Eis
- Betreuung: Kleine Gruppen, erfahrene Instruktoren, individuelles Coaching
- Rundum-sorglos: Flug, Unterkunft, Verpflegung – alles inklusive
Das Ergebnis: Maximale Tracktime statt Wartezeit. Du bist zum Driften hier, nicht zum Organisieren.
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Dein nächster Schritt
Du willst nicht nur lesen, sondern erleben? Die ESC Ice Driving Saison 2025 bietet Dir die Möglichkeit, Snow Drift auf dem höchsten Niveau zu erleben – mit Fahrzeugen, die Dein Fahrerherz höherschlagen lassen, in einer Umgebung, die Du nie vergisst.
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Fragen? Kontaktiere uns direkt – wir beraten Dich gerne persönlich.
Häufige Fragen zu Eis driften (FAQ)
Driften auf Schnee funktioniert durch kontrolliertes Übersteuern. Du leitest den Drift durch Gaswegnehmen (Lastwechsel) oder Bremsen vor der Kurve ein, hältst ihn mit Gegenlenken und Gassteuerung, und fängst das Fahrzeug durch sanftes Gasgeben ab.
Eintägige Drift Trainings in Deutschland kosten zwischen 300 € und 1.490 €. Mehrtägige Ice Experience Programme mit Flug und Unterkunft liegen bei 1.200 € (Österreich) bis 5.500 € (Lappland).
Auf öffentlichen Straßen ist Driften verboten. Legale Möglichkeiten bieten Rennstrecken, Fahrsicherheitszentren und spezielle Trainingsgelände. In Lappland sind die gefrorenen Seen für Ice Driving freigegeben.
Ja, Heckantrieb ist ideal zum Driften. Das Gewicht über der Hinterachse ermöglicht kontrolliertes Übersteuern durch Gasstöße. Modelle wie der 911 oder GT3 sind klassische Drift-Fahrzeuge.
Die Grundlagen des Driftens erlernst Du in einem halben bis ganzen Tag. Für echte Kontrolle und Performance brauchst Du mehrere Trainingseinheiten und Übung. Auf Eis geht das Lernen schneller, weil das Auto langsamer reagiert.
Heckantrieb ist der Klassiker für Drift-Anfänger. Allrad bietet mehr Stabilität, erfordert aber andere Techniken zur Drifteinleitung. Beide Antriebsarten haben ihre Berechtigung – am besten probierst Du beides.
Du hast noch Fragen?
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